Sexspielzeug – ein gesundheitlicher Aspekt!

Sexspielzeug ist lediglich zum Vergnügen da? Das stimmt zwar, ist aber zugleich auch nur die halbe Wahrheit denn einige Sexspielzeuge sind tatsächlich gesundheitsfördernd, trainieren die Beckenmuskeln, sorgen für die Sensibilisierung und bessere Durchblutung der Haut.

Ein Klassiker: Liebeskugeln gegen Blasenschwäche und Gebärmuttervorfall

Liebeskugeln können aus Metall oder Plastik sein und werden in die Vagina eingeführt. Deren inneren Muskeln halten die Liebeskugeln dann an ihrem Platz. Dieser Vorgang trainiert die Beckenbodenmuskulatur, stärkt die Bänder und verhindert den im Alter gefürchteten Gebärmuttervorfall. Das wissen Chinesen und Japaner seit Jahrhunderten, wobei sie diese Produkte gleichzeitig für das Erzielen der inneren Ausgeglichenheit verwenden. Liebeskugeln werden in verschiedenen Größen und Materialien im Erotikhandel angeboten. Dabei ist es unerheblich, ob die Kugeln miteinander verbunden sind oder nicht. Normalerweise reichen zwei Kugeln, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Einige Metallkugeln sind mit rotierenden kleineren Kugeln gefüllt, die beim Tragen ein angenehmes Summen und Pollern verursachen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt gibt es einen weiteren angenehmen Effekt: Die Libido wird gesteigert. Sie möchten mehr über Liebeskugeln erfahren? Dann lesen unseren Beitrag zum Thema Liebeskugeln und deren Vorteile.

Sind Taschen-Pussys, Dildos, Vibratoren und Analfinger medizinisch unbedenklich?

Sie sollten auf jeden Fall auf das verwendete Material bei Ihren Sexspielzeugen achten. Manche Weichmacher sind auf Dauer gesundheitsschädlich, einige Menschen reagieren außerdem auf Latex allergisch. Dies ist besonder bei Sexspeilzeugen wie Penisplugs oder Dilatoren zu berpcksichtigen. An billigen Massen-Produkten werden sie keine Freude haben. Informieren Sie sich beim Hersteller oder im Internet über die Eigenschaften der verwendeten Materialien. Metall und Glas verfügen zum Beispiel über hervorragende Hygienekomponenten und sind in dieser Hinsicht durch kein anderes Material zu toppen. Hartplastik und Plexiglas besitzen ebenfalls sehr gute Materialeigenschaften. Holz ist im Kommen, aber nicht jedermanns Sache. Hautähnliches, weiches Jelly fühlt sich zwar gut an, ist jedoch nicht für den langfristigen Gebrauch geeignet, weil dieser Werkstoff schädliche Inhaltsstoffe “ausschwitzen” kann. Gummi ist für die intime Benutzung ungeeignet, wird schnell porös und kann schimmeln. Ein ausgezeichnetes und unbedenkliches medizinisches Material für flexible Sextoys ist TPE. Die oben genannten Sexspielzeuge dienen der lustvollen Masturbation. Positiver medizinischer Nebeneffekt: Glücksgefühle durch die Ausschüttung von Sexualhormonen.

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